{"id":3733,"date":"2020-11-19T07:27:24","date_gmt":"2020-11-19T07:27:24","guid":{"rendered":"https:\/\/mindmuseum.at\/?p=3733"},"modified":"2020-11-23T12:34:22","modified_gmt":"2020-11-23T12:34:22","slug":"rodeln-im-gras-bei-sonnenschein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mindmuseum.at\/index.php\/2020\/11\/19\/rodeln-im-gras-bei-sonnenschein\/","title":{"rendered":"Rodeln im Gras bei Sonnenschein"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"3733\" class=\"elementor elementor-3733\">\n\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-9f39b39 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"9f39b39\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-d957096\" data-id=\"d957096\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-b5d089a elementor-drop-cap-yes elementor-drop-cap-view-default elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"b5d089a\" data-element_type=\"widget\" data-settings=\"{&quot;drop_cap&quot;:&quot;yes&quot;}\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<p>In der Corona Zeit bin ich zu meinen Gro\u00dfeltern auf das Land gefahren, denn sie sind Selbstversorger. Die gef\u00fchlte doppelte Haus\u00fcbung machte ich mit meinem gleichaltrigen Cousin Erwin. Nachmittags verbrachten wir unsere Zeit im Wald, spielten, mussten Babysitter sein oder halfen bei der Arbeit im Stall. Die um einiges j\u00fcngeren Cousinen hei\u00dfen Sandra (6 Jahre), Claudia (4 Jahre) und Sara (2 Jahre) sowie mein kleiner Cousin Hannes (4 Jahre).<\/p><p>Wir alle gemeinsam haben ein f\u00fcr uns extrem lustiges Spiel erfunden. Man nimmt sich ein Kindergef\u00e4hrt, ein Bobby Car, Traktor oder Dreirad, f\u00e4hrt mit voller Geschwindigkeit damit eine steile asphaltierte Stra\u00dfe hinunter. Vorsicht war geboten, da wir uns dabei immer gegenseitig rammten. Das war vielleicht ein Spa\u00df. Oft gingen wir gemeinsam zum Lager bauen in den Wald. Den Schwertkampf \u00fcbten wir mit den herumliegenden St\u00f6cken.<\/p><p>Nach dem Abendessen durften wir bei Regen bzw. schlechtem Wetter mit unserem Handy spielen. Wir mussten jeden Tag schon um sechs Uhr aufstehen, um unseren Gro\u00dfeltern bei der anstrengenden Stallarbeit helfen zu k\u00f6nnen. Es machte uns Spa\u00df beim F\u00fcttern der K\u00fche, beim Melken oder beim Ausmisten dabei sein zu k\u00f6nnen. Besonders aufregend war nat\u00fcrlich, wenn ein Kalb das Licht der Welt erblickte. Langweilig war das Verarbeiten der Milch, meine Oma macht daraus Topfen und Butter. Die M\u00e4dels hatten dabei mehr Freude.<\/p><p>Pl\u00f6tzlich kam der Anruf, \u201eMeine Mama ist Kontaktperson, dadurch eventuell positiv!\u201c Panik breitete sich bei uns allen aus. Kein rationales, nachvollziehbares Denken sowie Handeln waren in dieser Ausnahmesituation mehr m\u00f6glich. Angst war das Gef\u00fchl, das dominierte. Meine Mama musste so schnell wie m\u00f6glich isoliert werden. Wir fanden eine nette Unterkunft bei meiner Tante Hildegard, die auf tausend Meter Seeh\u00f6he wohnt. Rundherum befindet sich keine Menschenseele, Ruhe, Stille, Sonne, Wald, Bach und besonders viel frische Luft. Sie gab mir ein eigenes Zimmer zum Lernen. Anfangs ging es mir damit gar nicht gut. Da wollte ich den ganzen Tag nur schlafen und keine von den nicht enden wollenden Hausaufgaben mehr machen. Gott sei Dank war alles nur ein Fehlalarm. Gemeinsam schafften wir es, einen lustigen sowie abwechslungsreichen gemeinsamen Alltag zu finden. Nat\u00fcrlich gelang es uns verr\u00fcckte, unvergessliche Dinge miteinander zu machen. \u201eRodeln im Gras bei Sonnenschein.\u201c<\/p>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-f09f836 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"f09f836\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<p><a href=\"https:\/\/mindmuseum.at\/index.php\/category\/bibliothek\/\">Zur\u00fcck zur \u00dcbersicht<\/a><\/p><p>\u00a0<\/p>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Corona Zeit bin ich zu meinen Gro\u00dfeltern auf das Land gefahren, denn sie sind Selbstversorger. Die gef\u00fchlte doppelte Haus\u00fcbung machte ich mit meinem gleichaltrigen Cousin Erwin. Nachmittags verbrachten wir unsere Zeit im Wald, spielten, mussten Babysitter sein oder halfen bei der Arbeit im Stall. Die um einiges j\u00fcngeren Cousinen hei\u00dfen Sandra (6 Jahre), Claudia (4 Jahre) und Sara (2 Jahre) sowie mein kleiner Cousin Hannes (4 Jahre). Wir alle gemeinsam haben ein f\u00fcr uns extrem lustiges Spiel erfunden. Man nimmt sich ein Kindergef\u00e4hrt, ein Bobby Car, Traktor oder Dreirad, f\u00e4hrt mit voller Geschwindigkeit damit eine steile asphaltierte Stra\u00dfe hinunter. Vorsicht war geboten, da wir uns dabei immer gegenseitig rammten. Das war vielleicht ein Spa\u00df. Oft gingen wir gemeinsam zum Lager bauen in den Wald. Den Schwertkampf \u00fcbten wir mit den herumliegenden St\u00f6cken. 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