{"id":2809,"date":"2020-11-16T07:12:56","date_gmt":"2020-11-16T07:12:56","guid":{"rendered":"https:\/\/mindmuseum.at\/?p=2809"},"modified":"2021-02-05T10:20:34","modified_gmt":"2021-02-05T10:20:34","slug":"weg-vom-alltagstrubel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mindmuseum.at\/index.php\/2020\/11\/16\/weg-vom-alltagstrubel\/","title":{"rendered":"Weg vom Alltagstrubel"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"2809\" class=\"elementor elementor-2809\">\n\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-9709f6c elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"9709f6c\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-65f1cda\" data-id=\"65f1cda\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-c0fb8a6 elementor-drop-cap-yes elementor-drop-cap-view-default elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"c0fb8a6\" data-element_type=\"widget\" data-settings=\"{&quot;drop_cap&quot;:&quot;yes&quot;}\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<p>Die Zeit w\u00e4hrend des Lockdowns war eine sehr besondere Zeit und ich w\u00fcrde sie nicht missen wollen. Am Anfang war es, da wir aus Irland ja kurz vor der Grenzschlie\u00dfung zur\u00fcckgekommen sind, sehr komisch. Man musste sich erst daran gew\u00f6hnen, dass man sich nicht frei in der \u00d6ffentlichkeit bewegen konnte und in einer gewisser Art und Weise klarerweise eingeschr\u00e4nkt war, aber dieser Lockdown hatte auch seine sch\u00f6nen Zeiten.<\/p><p>Man hat neue Sachen gelernt und auch Zeit gehabt, Sachen zu machen, die man normalerweise aufschiebt oder gar nicht erst macht, da man im ganzen Alltagstrubel doch \u201eeingeschr\u00e4nkt\u201c war und andere Dinge im Vordergrund standen. Ich habe beispielsweise endlich mehr Zeit gehabt zu malen oder, worauf ich ganz besonders stolz bin, ist, dass ich mein Puzzle, das 1000 Teile hat und welches ich im J\u00e4nner zum Geburtstag bekommen habe, endlich anfangen konnten und es auch nach nicht allzu langer Zeit fertiggestellt habe. Auch hatte ich mehr Zeit f\u00fcr Sport und konnte so neue Methoden entdecken, welche mich motivieren Sport zu machen und es hat auch sehr viel Spa\u00df gemacht, ich meine, ich habe davor auch regelm\u00e4\u00dfig Sport gemacht, jedoch habe ich dadurch mehr Zeit gehabt, jeden Tag zu trainieren und zu reflektieren, was ich lieber mache und auch in welcher Form es besser f\u00fcr mich passt. <br \/>Auch hat man als Familie so einige H\u00f6hen und Tiefen gemeistert und mehr zueinander gefunden und Sachen gemacht, f\u00fcr die wir normalerweise keine Zeit hatten oder es daran mangelte, dass nicht jeder daheim war. Es war aber auch nicht immer so sch\u00f6n, da meine Schwester ja eigentlich in Deutschland studiert und es f\u00fcr drei Wochen \u00fcberhaupt ungewiss war, ob sie eine Pr\u00fcfung, die sehr wichtig gewesen w\u00e4re, machen h\u00e4tte k\u00f6nnen. Das war sehr frustrierend und hat an den Nerven von uns allen gezerrt, aber auch, dass mein Bruder beim Roten Kreuz Zivildienst machte und immer die Gefahr da war, ob irgendein Patient\/irgendeine Patientin Corona hat. Das war gl\u00fccklicherweise nicht der Fall, wodurch uns nat\u00fcrlich ein Stein vom Herzen gefallen ist, da sich in meiner Familie Risikopatienten befinden und das Risiko, dass sich jemand damit angesteckt dadurch immer gegeben war. Was aber sehr sch\u00f6n ist, ist dass wir als Familie mehr zusammengewachsen sind, wir haben zusammen gekocht oder auch Brettspiele gespielt und zusammen sehr viel Spa\u00df gehabt und vor Corona h\u00e4tten wir daf\u00fcr keine Zeit gehabt, da wir sonst alle immer mit anderen Dingen besch\u00e4ftigt gewesen waren. <br \/>Jedoch finde ich, dass man auch anmerken muss, dass die Zeit sehr schnell vergangen ist und es sich nun so anf\u00fchlt, als h\u00e4tte man einfach ein paar Monate \u00fcbersprungen ohne in diesen so viel getan zu haben. Klar, in der Schule hatten wir sehr viel zu tun und ich pers\u00f6nlich bin schon \u00f6fter an den Punkt gekommen, wo ich keine Lust mehr hatte und es einfach nur noch viel zu viel war. Aber man f\u00fchlt sich sonst so als h\u00e4tte man nicht gro\u00dfartig viel erlebt und ich bin jetzt noch oft verwirrt, welcher Monat denn \u00fcberhaupt ist.<\/p><p>Ich pers\u00f6nlich finde aber, dass sich unsere Gesellschaft durch diese Zeit in eine bessere Richtung bewegt hat. Da einfach auch die kleinen Gesten im Alltag wieder wichtiger wurden und man selbst einmal einfach abschalten hat k\u00f6nnen, vom Trubel des Alltags, der sonst so enorm ist und uns oft die Dinge vergessen l\u00e4sst, die doch f\u00fcrs Leben so essenziel sind. Einfach einmal zusammensitzen oder andere Dinge machen, als die ganze Zeit elektronische Ger\u00e4te zu benutzen oder einfach nur die kleinen Dinge im Leben genie\u00dfen, die das Leben doch eigentlich ausmachen und meiner Meinung nach sehr wichtig sind. Wir haben gelernt, dass man auch ein paar Wochen zu Hause sein kann und diese genie\u00dfen kann, ohne gleich wieder zu denken, f\u00fcr diese Sachen habe ich keine Zeit und f\u00fcr jenes habe ich keine Zeit. Ich finde, dass wir uns sehr stark entwickelt haben und auch wenn diese Zeit ungewollt war, sie uns allen in jeglichen Aspekten sehr gut getan hat.<\/p>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-b24a292 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"b24a292\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<p><a href=\"https:\/\/mindmuseum.at\/index.php\/category\/bibliothek\/\">Zur\u00fcck zur \u00dcbersicht<\/a><\/p>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Zeit w\u00e4hrend des Lockdowns war eine sehr besondere Zeit und ich w\u00fcrde sie nicht missen wollen. Am Anfang war es, da wir aus Irland ja kurz vor der Grenzschlie\u00dfung zur\u00fcckgekommen sind, sehr komisch. 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