{"id":2630,"date":"2020-11-12T08:13:58","date_gmt":"2020-11-12T08:13:58","guid":{"rendered":"https:\/\/mindmuseum.at\/?p=2630"},"modified":"2021-02-05T10:21:00","modified_gmt":"2021-02-05T10:21:00","slug":"die-geburtsstunde-des-babyelefanten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mindmuseum.at\/index.php\/2020\/11\/12\/die-geburtsstunde-des-babyelefanten\/","title":{"rendered":"Die Geburtsstunde des Babyelefanten"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"2630\" class=\"elementor elementor-2630\">\n\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-9709f6c elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"9709f6c\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-65f1cda\" data-id=\"65f1cda\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-c0fb8a6 elementor-drop-cap-yes elementor-drop-cap-view-default elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"c0fb8a6\" data-element_type=\"widget\" data-settings=\"{&quot;drop_cap&quot;:&quot;yes&quot;}\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<p>Eines Tages sa\u00df ich mit meiner Familie gerade beim Essen, als im Radio die Nachricht \u00fcbertragen wurde, dass ein neues Virus namens \u201eCovid-19\u201c entdeckt worden war. Zuerst h\u00f6rte man, dass nur China davon betroffen war. Doch im M\u00e4rz 2020 \u00e4nderte sich das Leben pl\u00f6tzlich von einem Tag auf den anderen auch bei uns in \u00d6sterreich. Das Virus war bis nach Europa und bis in unsere Heimat gekommen. Im Alltag wurden sehr strenge Ma\u00dfnahmen ergriffen, um zu verhindern, dass sich immer mehr Menschen mit dem gef\u00e4hrlichen Virus infizieren. Bald hie\u00df es, es handle sich um eine Pandemie. \u00dcberall mussten Masken getragen werden. In den Gesch\u00e4ften und auf den Stra\u00dfen war ein Abstand von 1 m zu anderen Personen einzuhalten. Das war die Geburtsstunde des \u201eBabyelefanten\u201c, der die Menschen an die Einhaltung des Abstandes erinnern sollte. Besonders schmerzlich empfand ich es, dass ich mich f\u00fcr eine lange Zeit nicht mehr mit meinen Freunden und meinen Gro\u00dfeltern treffen durfte. <br \/>Viele Leute hatten pl\u00f6tzlich das Gef\u00fchl, die Lebensmittel w\u00fcrden ausgehen und begannen mit Hamsterk\u00e4ufen. Hei\u00df begehrt waren vor allem WC-Papier und Nudel, welche schon bald zur Mangelware in den Regalen der Superm\u00e4rkte geh\u00f6rten. Au\u00dferdem wurden Schulen und Kinderg\u00e4rten geschlossen, was f\u00fcr uns Kinder besonders tragisch war. Wir mussten im \u201eHome-Schooling\u201c mittels \u201eE-Learning\u201c den Schulstoff gro\u00dfteils alleine erlernen. Unsere Eltern arbeiteten zu Hause im Home-Office, was den Vorteil hatte, dass sie zu Hause waren und wir gemeinsam Zeit f\u00fcreinander hatten. Neben Federball und Fu\u00dfball im Garten spielten wir auch verschiedene Brettspiele. Trotzdem f\u00fchlte ich mich irgendwie eingesperrt. Man durfte ja w\u00e4hrend des Lockdown nur aus ganz bestimmten Gr\u00fcnden das Haus verlassen. Kinos und andere Freizeiteinrichtungen waren geschlossen. Ich konnte nicht zu meinem Fu\u00dfballtraining, da keine sportlichen Trainings in Vereinen mehr erlaubt waren. Im Vergleich zu vielen anderen Menschen, ging es mir und meiner Familie aber trotz der Corona-Pandemie noch gut. Das Corona-Virus f\u00fchrte dazu, dass die Armut gr\u00f6\u00dfer wurde und viele Menschen ihren Job verloren. Die drastischen Auswirkungen der Krise auf die Wirtschaft werden wir in \u00d6sterreich noch lange sp\u00fcren.<\/p><p>Obwohl ich mich selbst nicht vor dem Corona-Virus f\u00fcrchte, habe ich Angst um meine Gro\u00dfeltern, dass sie an dem Virus erkranken. Es ist f\u00fcr alle eine sehr schwere Zeit und wir m\u00fcssen auf sehr viel verzichten. Trotzdem d\u00fcrfen wir uns nicht die Freude am Leben nehmen lassen und m\u00fcssen zusammenhalten. Wir werden mit dem Virus noch eine l\u00e4ngere Zeit leben m\u00fcssen und sollten nie die Hoffnung verlieren. Der Babyelefant wird wohl noch l\u00e4nger unser Begleiter bleiben.<\/p>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-f19046d elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"f19046d\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<p><a href=\"https:\/\/mindmuseum.at\/index.php\/category\/bibliothek\/\">Zur\u00fcck zur \u00dcbersicht<\/a><\/p>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eines Tages sa\u00df ich mit meiner Familie gerade beim Essen, als im Radio die Nachricht \u00fcbertragen wurde, dass ein neues Virus namens \u201eCovid-19\u201c entdeckt worden war. Zuerst h\u00f6rte man, dass nur China davon betroffen war. Doch im M\u00e4rz 2020 \u00e4nderte sich das Leben pl\u00f6tzlich von einem Tag auf den anderen auch bei uns in \u00d6sterreich. Das Virus war bis nach Europa und bis in unsere Heimat gekommen. Im Alltag wurden sehr strenge Ma\u00dfnahmen ergriffen, um zu verhindern, dass sich immer mehr Menschen mit dem gef\u00e4hrlichen Virus infizieren. Bald hie\u00df es, es handle sich um eine Pandemie. \u00dcberall mussten Masken getragen werden. In den Gesch\u00e4ften und auf den Stra\u00dfen war ein Abstand von 1 m zu anderen Personen einzuhalten. Das war die Geburtsstunde des \u201eBabyelefanten\u201c, der die Menschen an die Einhaltung des Abstandes erinnern sollte. Besonders [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":2331,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[45,63,62],"tags":[163,124,158,87,64,164],"class_list":["post-2630","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-bibliothek","category-ingeborg-bachmann-gymnasium","category-schule","tag-babyelefant","tag-freunde","tag-groseltern","tag-homeschooling","tag-ingeborg-bachmann-gymnasium","tag-lebensmittel"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/mindmuseum.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2630"}],"collection":[{"href":"https:\/\/mindmuseum.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/mindmuseum.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mindmuseum.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mindmuseum.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2630"}],"version-history":[{"count":25,"href":"https:\/\/mindmuseum.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2630\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5772,"href":"https:\/\/mindmuseum.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2630\/revisions\/5772"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mindmuseum.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2331"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/mindmuseum.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2630"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/mindmuseum.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2630"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/mindmuseum.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2630"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}